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peepart Tagebuch 12. Dezember 2011
Abschied Grau in Grau

Die schöne Zeit zusammen mit meiner lieben Freundin Contessa Cesarina Campinotti verging wie im Flug und heute morgen heisst es von ihr und ihren Samtpfötchen (Katerchen "Garfield" und Katzendame "Artemisia") Abschied nehmen! Zur Situation passt das Wetter "Grau in Grau" hervorragend, denn es giesst wie ausgeschüttete Badewannen.

Als ich den Transporter in Cesarina's Park mit meinen eintausend Sachen einlade, ist der Wettergott gnädig und schickt mir eine Regenlücke. Den Weg zum Fortezza da Basso kenne ich mittlerweile wie meine Handtaschen und auch in Florenz regnet es Badewasser. Zum Glück finde ich einen Parkplatz direkt neben der Laderampe des Ausstellungsgebäudes. Trotzdem fühle ich mich "terrorisiert" bei dem Gedanken, dass wir Künstler mit diesem Starkregen ohne Überdachung unsere wertvollen Kunstwerke in unsere Transporter einladen sollen, denn auch eingepackt wird alles minutenschnell durchnässt! Da hilft nur "Positiv denken!": So stelle ich mir meine Regenlücke mit ein paar Sonnenstrahlen dekoriert vor und hänge erst mal die Neon Bild Objekte ab und packe sie ein.

Viele Wände sind schon leer und einige Frühaufsteher - auch solche gibt es offensichtlich unter Künstlern - sind schon abgereist. Unglaublich: Just in dem Moment als ich anfangen möchte einzuladen, entsteht eine Lücke in den Wolken und ein paar Sonnenstrahlen blitzen hindurch! Schleunigst trage ich meine kostbaren Neon Bild Objekte die Laderampe hoch und packe sie und anderes trocken in den Transporter. Schnell zurück zu den Ausstellungsräumlichkeiten, um Fotos eines weiteren BIENNALE-Lieblingskunstwerkes zusammen mit Künstler Fadzir Suhaimi aus Malaysia zu schiessen:

Sein "doppeltes Kunstwerk" "Kansas City Kualalumpur" (Life Cycle II) benannte er nach der Hauptstadt von Malaysia und der grössten Stadt im US-Staat Missouri, da er beide Städte frequentiert. Es besteht aus einer dreidimensionalen Wandcollage mit Schubkarre sowie einem alten Fahrrad, zu dem eine kleine Flasche (separat am Boden stehend) gehören. Nach max. 10 Minuten verabschiede ich mich: Der Himmel ist wieder grauschwarz und die ersten Regentropfen fallen; sodass ich es gerade noch schaffe, mich trocken auf den Fahrersitz meines Transporters zu schwingen. Puh, geschafft!

Die Fahrt von Florenz nach Trento ist anstrengend, d.h. durchgängig Regen wie aus Badewannen gekippt, schwarze Nebelwolken hängen bis zum Boden, miserable Sicht! Obwohl mir meine liebe Contessa MariaFede Caproni (sie lebt in Rom) im Aerhotel in Trento, das neben ihrem schönen Flugzeugmuseum liegt Museo dell'Aeronautica Gianni Caproni eine weitere Übernachtung sponserte, entscheide ich mich wegen des Starkregens (der ein Ausladen meiner Kunstwerke unmöglich macht) zur Weiterfahrt direkt nach München und sage die Zimmerreservierung ab.

Meine im Museum ausgestellten Neon Bild Objekte der Serie "Himmel, Wolken und metallische Körper" besuche ich das nächste Mal ... In München regnet es nicht und so steht einem Verteilen von Kunstwerken und Arbeitsmaterial etc. zwischen meiner Wohnung und meinem Ausstellungsraum im Münchner Zentrum nichts im Wege. So gegen 2 Uhr morgens bin ich müde, aber glücklich zu Hause.

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