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peepart Tagebuch 29. April 2013
In Cremona hängt der Himmel voller Geigen!

Wie mit dem Polizeichef des Jachthafens Monaco vereinbart, hole ich morgens meinen Transporter von seinem Privatparkplatz ab und fahre nach Cremona (Italien), wo ich für die Rückreise nach München eine ÜN einplante. Die Sonne lacht obwohl ich mich bei Regen von Monaco verabschiedete. Ein grosser Parkplatz ist vorhanden und es bleibt Zeit für den Altstadtbesuch. Mal seh'n, was Cremona zu bieten hat? Gleich neben meinem Hotel entdecke ich einen Bestattungsladen! Klar, dass ich den betrete und frage, wie ich zum Domplatz komme. Das freundliche Ehepaar fährt mich zu meiner Überraschung spontan mit ihrem Pkw und kleinem Hündchen dort hin, denn es ist eine längere Wegstrecke mit dem Bus, der um 1.000 Ecken fährt.

Hängende Geigen in einem Schaufenster am Domplatz! Da werde ich neugierig und stelle fest, dass es sich um einen Geigenbauer handelt. Sein Laden ist ein gelungener Mix aus Antiquitäten und Geigen. Die Inhaber, Sibylle Fehr-Borchardt und Gaspar Borchardt sind Deutsche, die sich in Cremona mit Geigenbau ihren Traum erfüllten borchardtviolins.com ). Ein indisches Ehepaar wählt für ihren Sohn die passende Geige und ich bekomme somit Infos über Geigenbau: Die Decke besteht aus italienischer Fichte, der Boden, die Zargen und Schnecke sind aus Ahorn, der vorzugsweise aus Bosnien stammt; Anfertigung ist auf Bestellung, Preise ab 18.000 €. Cremona wurde bekannt durch die Geigenbauerfamilien Amati, Guarneri und Stradivari. Das Violinenmuseum ist heute, Montag, leider geschlossen.

Danach besuche ich das achteckige Baptisterium und den schönsten Dom der Lombardei, dessen räumliche Höhe (110 m) durch spärliches Tageslicht umso mehr beeindruckt. Für meine peepart Tagebuch-Leser beende ich den Dombesuch sportlich und besteige den Torazzo, den höchsten Turm Italiens. Eine astronomische Uhr aus dem Jahr 1451 stellt die Konstellationen von Sternzeichen und Planeten dar. 502 enge Treppenstufen führen 112 m in den Himmel. Die obersten sind wegen einer superengen, steilen, fast frei schwebenden Wendeltreppe nur für schwindelfreie "Schlanke" geeignet. Der Ausblick lohnt, der Wendeltreppenabstieg ist gewöhnungsbedürftig... Das Abendessen in kleinem Spezialitätenrestaurant rundet den erlebnisreichen Tag ab.

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