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peepart Tagebuch 4. Mai 2014
Chris Bleichers München-Stadtführung aus Künstlerhand für online tv

Als "waschechte" Münchnerin bin ich in München geboren und in der Hackenstrasse im Zentrum in einem denkmalgeschützten Gebäude aufgewachsen. Bert Schwarz dreht heute ein Video über meine Neon Art für sein reisemagazin.tv - damit es thematisch passt, in Kombi mit Stadtführung: Ruckizucki organisierte ich diese innerhalb von zwei Tagen inkl. Dreherlaubnis in einzelnen locations:

Ausgangspunkt ist meine Open-End-Ausstellung "Lichtvolle Energie" in der Müllerstrasse (Nähe Sendlinger-Tor-Platz), wo derzeit haufenweise Kartons mit gesammelten Brillen für Brillen Weltweit auf Abholung warten. Wunderbar, dass der beliebte Stadtpfarrer Rainer Maria Schießler von "Münchens Notre Dame" (mit eigener TV-Sendung im BR) sich Zeit für ein Interview nimmt und mir Brillen für meine peepart CHARITY übergibt. Den Weg zu ihm kürze ich ab durch den Alten Südlichen Friedhof München, bekannt auch als Kapuziner Friedhof. Er wurde als Pestfriedhof im 16. Jhdt. vor den Toren Münchens angelegt und steht unter Denkmalschutz. Viele prominente Münchner fanden hier ihre letzte Ruhestätte, selbst im Tode noch hübsch getrennt nach Berufsgruppen wie beispielsweise Künstler, Beamte, etc.

Nach o.g. Interview in St. Max geht es isarabwärts zur Reichenbachbrücke mit "Flußüberquerung" und Blick auf das Deutsche Museum Richtung Auer Dult (3 x jährlich als Mai-Dult, Jakobi-Dult im Sommer und Kirchweih-Dult im Herbst). Es ist der grösste Warenmarkt Münchens und für Jung und Alt ein Erlebnis von "A"wie Antiquitäten, Fahrgeräten, fliegenden Händlern, Geschirrständen, Kulinarischem inkl. Steckerlfisch bis "Z" wie Zimteinlegsohlen. Sogar ein Flohzirkus ist vertreten (wer Glück hat, darf mit dem/der HauptdarstellerIn nach Hause gehen - kleiner Scherz am Rande!).

Ein Besuch bei meiner lieben Freundin Maria Kofner, Inhaberin Hotel Mariahilf, direkt neben der Auer Dult ist überfällig. Sie gibt mir den Tipp, dass sich beim Herrgottseck (hier waren früher Herbergen, die Häuser sind heute noch schnuckelig klein und sehen dörflich aus) ein früheres Pestkrankenhaus befand, dessen Kreuz versteckt an einer Hauswand zu sehen ist. Isarabwärts spazieren wir zur Zenneckbrücke, mit Sonnenuhr am Deutschen Museum, dann zum Haupteingang Deutsches Museum, dekoriert mit Schiffsschraube, wo ich im Jahr 1998 im Rahmen meiner Einzelausstellung "Chris Bleicher - Bruder van Gogh" in einer Nacht 2.000 m² mit 14.000 frischen Sonnenblumen dekorierte. Schade, dass ich damals nicht an's Guinnessbuch der Rekorde dachte...

Beim Videodreh auf der Museumsbrücke winkt mir der Fahrer eines originellen Traktors zu, ich winke zurück und schon kommt das klasse Gefährt angerollt. Herr Häusler ist ein echter Bayer und erlaubt mir, den Beifahrersitz auszuprobieren, das macht Spaß! Zur Kaffepause führe ich meine lieben peepart Tagebuch-LeserInnen zum Isartor ins "schräge" Valentin Musäum, genauer gesagt ins Turm-Stüberl, zu dem eine Wendeltreppe nach oben führt. Wirtin Bernadette Obergrußberger begrüsst uns persönlich und ihr selbstgemachter Kuchen schmeckt sensationell!

Zum Ausklang zurück zur Ludwigsbrücke und zwischen zwei Vorführungen schneller Blick in den nostalgischen Kinosaal von Münchens Kultkino "Museum Lichtspiele", wo seit 37 Jahren (= Weltrekord!) die "Rocky Horror Picture Show" läuft! Nicht nur für Fans gibt es Rocky Horror Mitspieltüten etc. - ein Besuch ist nicht nur des Films wegen ein Erlebnis. Gleich nebenan im gleichen Geb äude befindet sich in der Lilienstraße 2 der "Dreigroschenkeller" eine Mischung zwischen Restaurant/Bar, wo ich die liebe Gerlinde Löwen zum Abendessen treffe. Das Besondere ist die Gestaltung der einzelnen Räume nach dem Musikspiel "Dreigroschenoper", beispielsweise die Dichter-Kaschemme, Freudenhaus, Gefängnis. Ich hoffe, es hat Ihnen etwas Spass gemacht mich zu begleiten, f&uu,ml;r mich geht ein erlebnisreicher Tag zu Ende.
Herzlichst
Ihre
Chris Bleicher

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