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peepart Tagebuch 8. Mai 2014
Mit Jaguarpfote nach Bella Roma!

Meine liebe Freundin und Prinzessin MariaFede Caproni lädt mich jedes Jahr zur Geburtstagsfeier mit 500 geladenen Gästen der römischen Gesellschaft mit meiner Neon Art Serie mit Original-Flugzeugteilen: Himmel, Wolken und metallische Körper ein. Werke davon sind bei ihr privat als auch in ihrem Flugzeugmuseum Museo dell'Aeronautica Gianni Caproni in Trento.

Da ich letztes Jahr verhindert war mitzufeiern, freue ich mich umso mehr auf's Wiedersehen! Um Zeit für Rom zu gewinnen düse ich frühmorgens in die "ewige Stadt". Im Handgepäck befindet sich etwas Besonderes: Die linke Hinterpfote meines Riesenjaguars "La sonrisa gigante" ("Das riesige Lächeln") der mit 3,40 m Höhe in den 90ern sein "warmes Plätzchen" im Verwaltungsgebäude des Münchner Tierparks Hellabrunn beim damaligen Professor Dr. Henning Wiesner fand.

Angedacht war Verkauf mit Teilerlös zugunsten von Hellabrunn. Da das "Tierchen" so gut ins Interior passte, sollte es dann "auf alle Ewigkeit" dort bleiben. Leider hatte sein Nachfolger keine Passion für Jaguare und so wurde alles, was Prof. Wiesner betraf entfernt, wurde mir gesagt. Drei Pfoten meines Riesenjaguars (RJ) konnte ich glücklicherweise noch in meinen Besitz bringen.

Der RJ hat am Bauch eine Türe (die Venus saß bei meinem Event Die Nacht der Venus im Jaguar innen bequem auf einem Stuhl bis sie sich in Szene setzte); ein Abtransport innerhalb der kurzen Frist war aufgrund der Dimensionen unmöglich: Die aufwändig aus Recyclingmaterial statisch gebaute Figur im Wert von heute mindestens 150-200.000 € war wegen des Gewichts und des Formats in Teile zerlegbar. Der Korpus passt durch keine normale Türe und auch wegen der Raumhöhe hätte ich erst einen passenden Platz finden müssen.

Die Stadt München konnte/wollte nix passendes anbieten - was Hellabrunn mit dem 3,40 m hohen RJ anstellte, ist mir bis dato unbekannt. Das pikante an der Geschichte: Er warb 1995 vor dem Gasteig Haupteingang für eine Aktion zum Thema "Müllvermeidung und Recycling in Zusammenarbeit mit dem Münchner Amt für Abfallwirtschaft!

Ohne obige Geschichte - die die sog. "Spitze des Eisbergs" ist - zu kennen, wünschte sich meine liebe Prinzessin seit geraumer Zeit anstatt Aero Neon Art von mir eine Jaguarfigur! Leider kann ich ihr nicht mehr das komplette "Kerlchen" für ihr Museum zur Verfügung stellen, sondern schenke ihr deshalb seinen Fußabdruck in Form seiner linken Hinterpfote!

Vom Flughafen in Rom fahre ich schnurstracks zur Temple Gallery und übergebe ihr mein Präsent, obwohl sie erst morgen Geburtstag hat, aber da werden 500 Gäste der römischen Gesellschaft erwartet. Wie immer "regelt" sie die Übernachtung für mich - diesmal besonders elitär: In einem Hotel für die obersten Ränge der italienischen Marine im Herzen Roms: Das Zimmer kann nur über ranghohe Marine-Mitglieder gebucht werden! Admiral Salvatore Grillo (Der Rang eines Admirals der Marine entspricht dem eines Generals beim Militär) führt mich und einen Freund durch das Ambiente, das einem Marine Museum Ehre machen würde. Neben Werken berühmter italienischer Marinemaler finden sich Marine- Embleme bis im kleinsten Detail. Salvatores private Führung ist Kunstgenuss pur. Bevor ich zum Abendessen eingeladen bin, sprinte ich schnell zur Engelsburg, um meinen lieben peepart-Tagbuch Fans Rom von oben zu zeigen.

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