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peepart Tagebuch 11. Januar 2016
Jean Paul Gaultier-Ausstellung & Chris Bleicher's Rio-Kostüme

Meine liebe Freundin Irmi schwärmte von der fantastischen Jean Paul Gaultier-Austellung in der Münchner Kunsthalle der Hypo-Kultur-stiftung: Sie kennt u.a. meine Jugendarbeiten als auch fantasievoll kreierten Rio-Kostüme. Als es die Karneval-in-Rio-Faschingsbälle im Hotel Bayerischer Hof in MUC gab gewann ich damit drei Jahre hintereinander den 1. Preis für das schönste Rio-Kostüm, jedes- mal mit einem anderen Kreation! Das Material dafür "besorgte" ich mir vorher auf meinen zahlreichen Brasilien-Rio-de-Janeiro-Reisen.

Aus "Spass an der Freud" begleitete mich Irmi, denn diese super Ausstellung lohnt Mehrfachbesuche. Zitatanfang: "Über 140 seiner mit grösster Handwerkskunst gefertigten Kreationen werden in der Ausstellung mit aufwendiger Technik in Szene gesetzt. Diese Schau ist eine spektakuläre Installation: innovativ, intermedial... und ziemlich irre." Zitatende - ganz nach meinem Geschmack! Einzelne Gaultier-Kreationen erinnerten mich an meine Jugendarbeiten, u.a. meine Fasanfeder-Tasche, die ich mir als 16-jährige nähte: Dazu rupfte ich von Fasanen (mit Erlaubnis der Geschäfteinhaber) am Münchner Viktualienmarkt Federchen von Fasanhähnen und -hennen und nähte diese einzeln auf eine selbstgenähte Ledertasche mit Seil als Trageriemen. Sieht aus wie ein Federbalg, ist jedoch eine Komposition von weiblichen und männlichen Federchen.

Auf den berühmten Karneval-in-Rio-Bällen in München trug ich immer die schönsten Kostüme, nahm jedoch nie an der Premierung teil. Als ich mein Pfauenfedern-Rio-Kreation trug bestanden meine lieben Freundinnen darauf, dass ich mich der Jury stelle, sonst reden sie nicht mehr mit mir... Wie sagte Julius Cäsar: Kam, sah, siegte! Die Dame, die vorbestimmt den ersten Preis gewinnen sollte, konnte leider nicht mithalten, so vergab die Jury erstmalig zwei 1. Preise, damit das Mädel nicht enttäuscht ist. Der von der Jury ausgelobte Varig-Linienflug als 1. Preis entpuppte sich als wesentlich billigerer Charterflug!

So machte ich mir den Spass, das Jahr darauf mit einer neuen Rio-Kreation in schwarz-weiss-gelb (mit schwarzer Perücke, sodass man mich für eine Brasilianerin hielt!) wieder die Jury aufzumischen mit dem gleichen Ergebnis, dass der ausgelobte Linienflug auf einen Charterflug schrumpfte, den ich dann aus Zeitgründen nur auf einen Flieg- und Spar-Tarif hochjubeln konnte.

Da aller guten Dinge drei sind, trat ich das dritte und letzte Mal mit meiner weissen Schwanen- Kreation an. Obwohl mich die Jury nicht mehr gewinnen lassen wollte (ohne hier ins Detail zu gehen) war mein Schwan mit Flügeln so aussergewöhnlich, sodass sie mir zähneknirschend wieder den 1. Preis zugestehen mussten, jedoch nix gelernt: Wieder Linienflug ausgelobt und nur Ticket für billigeren Flug ausgestellt! Karneval war für mich damit ausgereizt doch ich erteilte den Herren eine kleine Lektion: Das Jahr darauf - kurz vor der nächsten Karneval-in-Rio-Kostüm-Prämierung - gab ich den Schwindel an Stern und Münchner Merkur, die darüber berichteten. Die Jury lobte ab dann keine Linienflüge mehr aus...

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