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peepart Tagebuch 24. September 2018
4. Teil: MoMA - Neon Art
Zu meiner Freude sehe ich Neon Art im MoMA. Bei näherer Betrachtung lässt jedoch meine Begeisterung - aus neontechnischer Sicht - gewaltig nach. Dazu sollte man wissen: Je mehr Biegungen, desto komplexer ist die Anfertigung. In diesem Fall ist es nur ein gerades Rohr - ohne irgendeine Biegung - auf das Elektroden aufgesetzt wurden. (Mein allererstes Neon Bild Objekt "Flamingo im Busch", das unverkäuflich bei mir privat hängt, war dagegen neoninstallationstechnisch im Vergleich dazu bereits ein kleines Meisterwerk mit gebogenem Neon und dieses IN das Kunstwerk installiert!)

Aus Sicherheitsgründen muss über die Gummikappen - wenn die Elektroden unterhalb einer bestimmten Raumhöhe liegen, noch ein weiterer Schutz, der hier im Museum fehlt. Ich kenne die US-Vorschriften bzgl. Raumhöhe nicht, da sich bei mir die Technik - inkl. Elektroden - HINTER dem Neon Objekt befindet und somit ausserhalb des Zugriffs durch Dritte ist. Aber hier sieht es mir grenzwertig aus. Dass die Kabel vorne auf dem Kunstwerk gruselig schlapp herunterhängen, hat m.E. nix mit dem Kunstwerk zu tun, sondern liegt an der nicht vorhandenen Installationstechnik. Neue Trafogenerationen für so kleine Neonsysteme sind klein anstatt solcher Grosskaliber. Wenigstens ist der Trafo in einem Schutzkasten. Als ich vor vielen Jahren in den USA mit Neon Art begann, arbeitete ich schon mit den neuen, kleinformatigen Trafos... Vielleicht ist es ja ein ansonsten bekannter Artist, der sich mal mit Neon versuchen wollte.

Die geneigten peepart Tagebuch LeserInnen mögen mir meine - neontechnische - Kritik verzeihen. Auch wenn ich nicht im MoMA ausstellte, so doch in anderen Museen, z.B. Deutsches Museum München (Forum der Technik mit 2000 m² Einzelausstellung!) und Deutsches Museum Oberschleißheim, Frauenmuseum Bonn (mehrfach), ZAM Zentrum für außergewöhnliche Museen (München), BIENNALE Barcelona im MEAM Museum, Museum SPAZIO TADINI, EXPO'15: “Food & Art”, The Alternative Museum, New York City: “The Millennium Exhibition” u.a. ist meine Neon Art sogar im Besitz von Museen, beispielsweise im Museo Caproni in Trento (Italien), Yukyung Art Museum (Teil des Haegeumgang Museum) in Südkorea, 1994 Aufnahme ins historische Archiv der Nationalgalerie für moderne und zeitgenössische Kunst, Rom (dies als deutsche Künstlerin, wo nur ausgewählte italienische Künstler dort aufgenommen werden!).

Wunderbar, dass ich stattdessen - unerwartet - im National Museum of the American Indian klasse Neon Objekte sehe!

Zum Vergleich Neon-Auftragsarbeiten von mir "Sieben Weltwunder als Brücke für die Neuzeit" hier und "Golden Sound With Love" (Neon-Wand-Installation für das Premierenhaus in Erl (Österreich): hier


Meine Freude über Neon Art im MoMA währt nur kurz

Das System ist nur locker aufgeschraubt, das Neon ist die simpelste Ausführung, die Kabel baumeln irgendwie nach unten, hoffentlich zieht kein Kind dran!

Die Leinwand wurde an die Wand genagelt, ebenso das "Neonstaberl"


Es gibt mittlerweile neuere, kleinere Trafos...

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