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peepart Tagebuch 22. Dezember 2024 peepart Diary Dezember 22
Grosser Umzugstag mit Besuch in der Notaufnahme |
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Heute ist er da, der grosse Umzugstag in meine neue Wohnung. Dass ich nun doch
so schnell eine Wohnung in München fand, ist ein Wunder. Unter den
aktuellen Bedingungen für Wohnungssuchende hatte ich Obdachlosigkeit im Genick, denn lieben Freunden
zur Last zu fallen, die mir ihre Couch, Gästezimmer oder sogar Haus anboten, das ist
zwar in so einer Situation ein Lichtblick, doch
ich kann diese Hilfestellung ja nicht bis an mein Lebensende annehmen.
Es stellte sich leider heraus, dass ich
um meine alte Wohnung vom neuen Käufer,
einem jungen Pärchen, betrogen wurde: Sie machten skrupellos Eigenbedarf geltend, der jedoch
keiner ist. Als das ans Tageslicht kam, hatte ich jedoch den neuen Mietvertrag bereits unterschrieben.
Zwei starke Schränke (pardon: Männer) schleppen, demontieren in der alten und montieren in der neuen Wohnung 11 1/2 Std. meine Möbel und anderes. Ich bat dabei 3 x darum, ein Acrylschränkchen im Bad an die Wand zu hängen, ohne Erfolg. Es wird weiter der Transporter ausgeladen. Im Tohuwabohu übersah ich dann das am Boden liegende Acrylteil und stürzte darüber. Der Finger steht schief und das Schienbein hat ein Loch! Doch ich habe Glück im Unglück: In der Notaufnahme der Rinecker-Klinik am Isarkanal komme ich ohne Wartezeit dran und habe freundliche Ärzte. Der Finger muss eingerenkt werden, der Knochen ist nur minimal angesplittert. Auf eine Schmerz- und eine Tetanusspritze verzichte ich. Dann geht es weiter mit dem Umzug. Abends versorge ich die süße Mieze Lou von einer lieben Bekannten, die interessiert an der Fingerschiene schnuppert.
Free English translation Two strong cabinets (pardon: men), dragging, dismantling the old one and assembling it in the new apartment 11 1/2 hours my furniture and other things. I asked three times for an acrylic cabinet hanging on the wall in the bathroom, without success. The transporter continues to be unloaded. In all the chaos I overlooked the acrylic piece lying on the floor and fell over it. The finger is crooked and the shin has a hole! But I'm lucky in my misfortune: I get to the emergency room at the Rinecker Clinic on the Isar Canal without waiting and with friendly doctors. The finger needs to be adjusted, the bone is only minimal splintered. I avoid a painkiller and a tetanus injection. Then it works continue with the move. In the evenings I look after the sweet kitty Lou from a dear acquaintance who is interested in sniffing the finger splint.
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![]() Lou schnuppert erstaunt / Lou sniffs in surprise |
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