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peepart Tagebuch 28. November 2011
Letzter Tag vor Abreise mit "wehenden Röcken"

Heute darf ich den geschätzten isarbote.de-Lesern mein neues peepart-Tagebuch vorstellen: peepart - Was ist das? Es handelt sich um meine markenrechtlich geschützte Wortschöpfung im Rahmen meines LiveCam-Kunstprojektes "peepart", das ich als erste Künstlerin in Deutschland im Jahr 2000 führte. Mehr dazu hier. Das Wörtchen "peep" heisst im Englischen "beobachten" und hat nichts mit peepshow zu tun, was anfangs viele meinten: peepart = Kunst beobachten, so einfach ist das! Nachdem meine Tagebuchleser (dank Andrea & Peter Pollak, die Herausgeber von isarbote.de) aktiv an meiner Kunst und -events teilnehmen, denke ich, dass peepart als Tagebuchtitel bestens passt.

9.oo Uhr: Noch beginne ich den Tag relaxt, aber das ändert sich schnell, als ich mittags feststelle, dass ich mit meinem neuen UMTS-Stick von Vodafone diesen irgendwie nicht ans Netz bekomme; Telefonate hin und her mit irgendwelchen Vodafone-Hotlines, -Helplines und was auch immer: Die Antworten auf dieselben Fragen widersprechen sich. Nachdem ich meinen langjährigen und treuen PC-Mann, der mich all die Jahre PC-technisch pimpte, nicht erreichte, sind meine Nerven aufgrund zahlreicher Telefonate mit Vodafone-Hotlines, -Helplines & Co. bereits arg strapaziert. Schliesslich rufe ich Cuius Blochin, den roaming-Händler an, den mir mein pc-Mann für eine günstige italientaugliche SIM-Karte empfahl. Von Herrn Blochin erhielt ich dann den entscheidenden Tipp, ich solle klären, ob mein Stick SIM-Lock-frei ist oder nicht! Nachdem die Telefonorgie mit Vodafone wieder nur Widersprüchliches ohne definitive Antwort zutage förderte, fahre ich mit dem Corpus Delicti - vor meiner Abreise habe ich ja nichts Besseres zu tun - in die Münchner City zum Vodafone-Laden, wo ich das gute Stück erwarb. Dort behaupten zwei Herren mit Dackelblick: Der gekaufte Stick ist SIM-Lock-frei! Wo das steht, frage ich - denn es steht nirgendwo etwas diesbezüglich - meinen die beiden wieder unisono: Das wüssten sie! Wie im Micky Maus-Film!

Endlich zuhause nochmal Rundruf bei Vodafone & Co., bis sich herausstellt, dass grundsätzlich ein Vodafone-Stick 2 Jahre gesperrt ist für andere SIM-Karten. Und das nicht ohne Grund: Vodafone verlangt in Italien für 24 Std. Netzzugang mit nur 50 MB 14,95 € täglich, reichen die MBs nicht, erhöht sich der Betrag um weitere 14,95 oder entsprechend mehr, wohlgemerkt pro Tag! Das ist modernes Raubrittertum. Bei rd. 14 Tage Italienaufenthalt mit Tagebuch-Schreiben wäre es dann wohl kostengünstiger, sich mit einem schicken Drink in eine Hotel-Lobby mit W-LAN-Anschluss zu setzen ...

Als ich mich bereits mit meinem Schicksal, d.h. teurem Vodafone-Tarif und/oder einer Hotel-Bar angefreundet habe, erhalte ich von Cuius Blochin per email noch einen "heissen Tipp": Ich soll mir den Fonic-Stick bei Aldi besorgen, mit dem funktioniert es immer, meint er - ob ich mir das morgen noch antue, weiss ich heute nicht. Jedenfalls ging mit obigem mein PR-Tagesprogramm für Florenz gründlich baden. Trotzdem erhielt ich bereits zwei Zusagen für Veröffentlichungen - und wie immer kommt das Beste zum Schluss:

Ein langjähriger lieber Freund und grosser Sammler meiner Kunstwerke, Dr. med. Harald Kuschnir, kauft am Abend vor meiner Abreise für seine edle Schönheitschirurgiepraxis in München-Grünwald mein neuestes Kunstwerk "Träumen vom Himmel auf Erden". Da es für die BIENNALE Florenz vorgesehen ist, kann ich es trotzdem mit seiner freundlichen Genehmigung dem Publikum dort präsentieren. Da Harald meine Kunst liebt und schätzt, freue ich mich sehr, dass das Meisterwerk in seine guten Hände kommt. Ein Zuckerl für ihn ist, dass es durch die Ausstellung auf der BIENNALE Florenz - mit rotem Punkt - noch eine weitere Wertsteigerung erfährt.

Die Nacht ist kurz, gehe um 2 h morgens ins Bett - habe ich alles und nix vergessen? Ohne geschlafen zu haben stehe ich um 5.30 h wieder auf, um diesen Tagebuch-Text zu schreiben.

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