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peepart Tagebuch 12. Dezember 2013
Fahrt zu den mystischen Steinkreisen von Avebury

Stonehenge ist vielen Menschen bekannt, deshalb touristisch überlaufen und die Steinkreise sind eingezäunt, d.h. sie können nur aus Entfernung bestaunt werden. In Avebury dagegen ist der grösste Steinkreis der Welt (Unesco Kulturerbe), der auch energetisch von grösserer Bedeutung wie Stonehenge ist, den jedoch kaum jemand kennt: Der äußere, grosse Steinkreis hat 427m Durchmesser mit Steinen, die bis zu 40 Tonnen wogen; sie sind 15-60 cm tief im Boden verankert.

Die inneren kleineren Steinkreise haben ca. 100 m Durchmesser. Von den ursprünglich 154 Megalithen (Steinen) sind nur noch 36 erhalten. Mit den Steinalleen waren es ca. 600 Megalithen; die Standorte der zerstörten Steinkreissteine sind mit kleinen Beton- Obelisken markiert. Um die Steinkreise herum ist ein Erdwall aufgeschüttet, vermutlich um die Energie zu halten, was Archäologen rätselhaft erscheint. In der mystischen Landschaft um Avebury herum finden sich noch andere, energetisch signifikante Zentren, so z.B. das Sanctuary, wo man früher der Toten gedachte. Im Internet ist so gut wie nix darüber zu finden, fotomäässig für Touris gibt es nicht viel her. Gerade deshalb weckt es mein Interesse!

Da ich nur geführte Kombi-Tours mit Bath und Stonehenge fand, hier Info für Individualisten: Mit Tube bis London Paddington, per Zug nach Swindon, weiter mit Bus 49 bis Avebury Red Lion. Klingt einfach, war es jedoch nicht. Die einzige Touri-Info-Stelle in ganz London, die das austüpfeln konnte ist Nähe Tube-Station „St. Pauls“ neben der St. Paul's Kathedrale: St. Paul's Churchyard (neben St. Paul's Kathedrale, visitthecity.co.uk

Vor meiner Fahrt wünsche ich mir mildes, mystisches Wetter mit etwas Sonne und einen Führer. Genau das erwartet mich in Avebury! Nicht nur das Wetter, der ganze Ort wirkt mystisch auf mich. Ich frage mich, wie ich die Steinkreise finde, ohne mich in der Landschaft zu verlaufen und frühstücke erst mal im einzigen Café. Ein paar Meter weiter besuche ich das Alexander Keiller Museum in der historischen Scheune, wo auch winzige Fledermäuse nisten und unerwartet gibt es in 15 Min. eine Führung durch die Steinkreise, hurrah! Wir sind zu viert: Bob, der archäologische Führer, ein junges Pärchen und ich. So bekomme ich einen ersten Überblick.

Es ist unbeschreiblich, zwischen diesen Energiebrocken spazieren zu gehen und sie auch anfassen zu dürfen! Nach einer Stunde ist die Führung beendet und ich gehe alleine die Kreise ab und fasse jeden Stein an, es ist wie eine Zeremonie. Als ich meine Runde gedreht habe, möchte ich mir noch das Sanctuary ansehen, doch wie komme ich hin? Wie aus dem Nichts bietet sich ein zweiter, ganz besonderer "Führer" an. Da Beschilderung fehlt, marschieren wir flotten Schrittes auf gut Glück querfeldein über sattes Grün der nebelfeuchten Wiesen: Zuerst durch die West Kenneth Avenue - einer "magischen" Steinallee (anstatt Bäumen), die in die Richtung weist. Erstaunt, das wir in dieser Einöde eine Hundepension vorfinden, fragen wir nach dem Weg: Das Sanctuary liegt versteckt und unspektakulär in der Näh.e Wir stellen beide fast gleichzeitig fest, dass das Energiezentrum markiert, jedoch von der Originalstelle versetzt wurde.

Da es früh dunkel wird, beeilen wir uns, denn ein Zurückfinden im Dunkeln quer durch die Landschaft wäre ein wahrlich düsteres Erlebnis. Gerade rechtzeitig zurück in Avebury lade ich meinen Führer zum Abendessen ins einzige Restaurant Red Lion ein. Er bringt mich zur Bushaltestelle (der Bus kam gerade wie bestellt), umarmt mich und ist wie im Nichts verschwunden. Dieser Tag ist ein unbeschreibliches Erlebnis und ich bin sehr glücklich darüber!

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